Tarif beendet! Das coole Muell-und-Meer.com wird wieder muellundmeer.wordpress.com :/

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Da es doch recht teuer ist, bei WordPress eine eigene Webadresse zu mieten (4 $/Monat) und ich damit nicht einmal CSS-Anpassungen machen kann (gewisse Bekannte bemängelten, das Design sei nicht individuell genug und das Menu sollte doch dieses oder jenes enthalten – sorry, das kann ich mir nicht leisten), bin ich auf den Standard zurückgekehrt. Ab November wird diese Seite also wieder unter muellundmeer.wordpress.com erreichbar sein.

Sie hat auch zu einem gewissen Teil ihren Zweck erfüllt: ich konnte nicht nur einige Besucher informieren und unterhalten, ich habe inzwischen auch eine Anstellung im Naturschutz. Ein Traum, den ich die letzten Jahre vor mir hergetragen habe und der endlich in Erfüllung gegangen ist! Jaaa- die Seite war ein Trick, um Karriere im total gut bezahlten und total arbeitsarmen, easy-peasy Naturschutz unterzukommen ;)) den größeren beruflichen Nutzen hat aber mein Jahr beim NABU Berlin gebracht, wissenstechnisch und für eine feste Anstellung: ich arbeite jetzt als Betreuerin des Infozentrums der Biologischen Station Krickenbecker Seen e.V. in Nettetal.

Webauftritt: bsks.de <- die Seen (und vielen anderen Naturschutzgebiete hier) sind einen Besuch wert! 🙂

Vorhin fand ich ncoh eine informative Seite was den ungeliebten Elektroschrott angeht. Weniger als die Hälfte (was heißt das, eventuell nur 1/3??) des E-Schrotts wird nämlich nicht recycelt sondern VERACHTENSWERTERWEISE falsch entsorgt: die Gifte treten in die Um/Welt aus und die wertvollen Rohstoffe (Edelmetalle zum Beispiel!) gehen verloren.

Bitte daher an diese Anleitung halten!

https://www.verbraucherzentrale.de/wissen/umwelt-haushalt/abfall/elektroschrott-diese-geraete-und-gegenstaende-gehoeren-ins-recycling-12861 ❤ ❤ ❤

Damit gehe ich jetzt das gefundene Saubsauger-Rohr, was leider wieder nicht auf mein Staubsaugerohr passt (was zu kurz ist), zum Schadstoffmobil bringen, das ist um die Ecke. 🙂

Nachtrag: Küken-Fundvogel-Zeit !

Dazu wichtig zu wissen! Jetzt fängt ja wieder die Brutsaison an, wo viele Menschen Jungvögel aufheben, weil sie ihnen helfen wollen. Besser: Liegenlassen, bitte nur aus unmittelbarer Gefahr entfernen. Sich dann beispielsweise telefonisch beim NABU informieren, ob etwas zu tun ist! Dann (Hilfe holen) das Jungtier zurück ins Nest setzen oder in eine Auffangstation bringen, bei Verletzungen in die Wildtierklinik.

ICH würde mir eine Aufzucht bei kaum einer Art zutrauen, denn:

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Über den Dächern

Die Turmfalken fühlen sich auch in meiner inzwischen deutlich belebteren Straße wohl: Eben flog ein Turmfalke direkt an meinem Küchenfenster vorbei und schaute überrascht nach rechts zu mir, weil ich da ungewöhnlicherweise im Rahmen hing. Ich hatte ihn und seinen Partner beim Begatten und Lärmen beobachtet.(Nein, ich kann auf die Distanz die Geschlechter nicht auseinander halten, ist aber egal)

Das laute – ich nenn es mal – Quieken ist ihr häufigster Ruf und einer gibt ihn bei der Begattung sehr aufgeregt von sich: „(T)ihh-ihh-ihh-ihh-ihh-ih-ih-ih-ih!“. Das macht mich immer hellhörig und ich kann nicht widerstehen, alles stehen zu lassen, und ans Fenster zu huschen: da, auf dem Giebel sind sie, husch, einer fliegt weg und das Schauspiel ist vorbei. Der Weggeflogene landet auf einem der anderen Giebel und sie rufen sich fiepende Laute zu.

Sobald einer im „Nest“ landet – ein Blumenkasten im obersten Stock gegenüber – fiept dieser besonders hoch und langgezogen, das scheint das sogenannte Lahnen zu sein, was die Jungtiere dann auch zum Füttern von sich geben. Ich assoziiere den Ruf mit „Nachwuchs! Pflege! Partner!“. Und auch an den Partner gerichtet.

Wunderschön hat Gerhard Brodowski Falken (in Hamburg) fotografiert! Hier ein Link zu seiner tollen Website: https://www.brodowski-fotografie.de/beobachtungen/turmfalken-balz.html Überhaupt hat er unzählige Vögel beobachtet und mit Teleobjektiven in den spannendsten Momenten festgehalten und sie gerade für Kinder sehr gut beschrieben.

AUSSERDEM bietet seine Seite viele Infos über die Aufzucht von Jungvögeln (wenn zB die Eltern verstorben sind oder man nicht ans Nest kommt um das Jungtier wieder hineinzusetzen). Nützlich kann das sein, wenn man mal einen Tag/Nacht mit so einer Herausforderung konfrontiert ist – oder man sich sogar die gesamt Aufzucht zutraut. Dazu gehört dann auch, das Geld für Futter, ggf Tierarzt und die ZEIT zur Information und täglichen intensiven Pflege zu investieren. Not an easy Job!

Deshalb ist es viel sinnvoller und eben nach-haltig gut, sich gleich umweltneutral zu verhalten (nicht zu fliegen, tierische Produkte zu reduzieren etc) oder sogar selbst etwas Natur aufzubauen! Im Garten mit insektenfreundlichen Pflanzen und/oder Permakultur, als Bürger durch Mitgliedschaft in Vereinen, Spenden, Teilnahme an Biotop-Pflege-Aktionen. Und als Spaziergänger durch aufmerksame Beobachtung, melden von Pflanzen, die beschnitten werden, obwohl Vögel darin brüten, und dem Genuss von lebendiger Natur! Es begeistert, Tiere mit ihren geheimnisvollen Verhaltensweisen zu beobachten und endlich etwas zu verstehen! Und Pflanzen (wiederzu)entdecken, zu säen, sie zu melden (zB auf Naturgucker). So werden sie zum Teil vom eigenen Leben und man immer was zu sehen! Viel Spaß :))

Turmfalken

In Jena ist es immer noch so still angesicht des Lock Downs, dass die Vögel hier total verrückt spielen! Die scheinen das menschenleere Draußen richtig zu genießen! Gegenüber ist direkt in den Blumentöpfen ein Pärchen Turmfalken eingezogen 🙂

Hier rufen sie sich erst aufgeregt zu… dann kommt das Männchen an, es folgt die Kopulation, fliegend! Der Blumenkasten darunter wird übrigens schon mächtig gepflegt, da werden die Eier landen…
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1, 2 oder 3 – was steht da auf dem Ei?

Ob für die Ostereier oder den täglichen Genuss: Viele Menschen möchten Eier von artgerecht gehaltenen Hühnern. Doch Hühnereier sind Massenware, sie werden zum größten Teil in Ställen mit Tausenden, teils Hunderttausenden von Tieren fabriziert. Überaus aktuell ist dies auch gerade, weil die „intensive“ oder „Massentierhaltung“ die Wahrscheinlichkeit erhöht, dass Krankheiten von Tieren auf den Menschen übergehen. Die ogelgrippe sowie das neuartige Coronavirus sind solche Krankheiten. Grund genug, genau zu schauen, welche Eier man bedenkenlos kaufen kann.

Diesen Artikel habe ich auch für den NABU Berlin geschrieben, er wurde leicht abgewandelt hier veröffentlicht https://berlin.nabu.de/umwelt-und-ressourcen/oekologisch-leben/essen-und-trinken/huehnereier/index.html 🙂 🙂 🙂

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ZeroWaste-Routinen

Es gibt Dinge, die kann man für die Umwelt tun: Sie vermeiden übermäßigen Konsum, sind simpel und sparen Ressourcen, Klimagase UND dein Geld! Also ein Schritt zur Weltrettung für jeden Normalo. Eins dieser Dinge ist selbst Deo zu mixen und die Plastikbehälter in der Drogerie zu lassen.

Warum Deo? Gekauftes Deo enthält oft für viele Menschen hautreizende Aromen, scharfen Alkohol und giftiges Aluminium. Es kann zudem Mikroplastik enthalten, das Spray ist Isobutan oder Butan, ein Treibhausgas, und die Herstellung der Plastik- oder Metallteile war vermutlich umweltschädigend, da die Energie und Rohstoffe von Verpackungen zumeist aus Erdöl und Erdgas stammen!

Gutes Deodorant ohne all das, aber mit Stink-Stopp kann jeder jetzt sofort haben! Und zwar ganz einfach 🙂

Es braucht 2 Zutaten:

Magische, ewig-wiederverwendbare Cremedose…

Kokosöl im Glas und

Natron aus dem Unverpackt-Laden oder meinetwegen DM 😉 (=Natriumhydrogencarbonat = „Baking Soda“ = NaHCO3).

Möglich ist Stärke zum Andicken.

jede Menge weitere Rezepte mit Duft, zum Rollen, Cremen und Freuen gibt es zB hier: https://utopia.de/ratgeber/deo-ohne-aluminium-selber-machen/

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Klimaanpassung: Speziell für Berlins Natur

Der NABU beruft jedes Jahr einen Naturschutztag für Berlin ein, an dem Experten und Schlüsselpolitiker eingeladen werden um aktuelle Fragen zu erörtern. Der Naturschutztag mit dem Thema „Klimaanpassungsstrategien und Biodiversität“ ist in diesem Schaltjahr -oho – am 29.2.

Dafür habe ich die Aufgabe bekommen, einen Programm-Flyer zu gestalten, auf dem die Themen, Vortragende, Ort und Zeit einzusehen sind:

Schöne, saubere Kladower Havel – und ein Wassersch(m)utzgebiet

Gestern machten wir, 3 warm eingepackte Wahlberliner, uns auf an die Spandauer Havel: das Ufer im Kulturpark Kladow putzen!

Das Kehrenbürger-Cleanup stand an, und weder Nebel noch Temperaturen um die 1 Grad konnten uns abhalten – es war Zeit für die Schmutzeljagd!

Es lief gut in zweierlei Hinsicht: Der Weg an der Havel, vorbei am Campingplatz und vielen kleinen, zu dieser Jahreszeit einsamen Buchten, war ganz erstaunlich sauber! Wir fanden auf 800 m dennoch genug Abfall, um die großen blauen Müllbeutel so weit zu füllen, dass sie uns schwer in den Händen wurden. Dann jedoch kam die Überraschung:

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