Der Wert der kleinen Dinge

Es ist INSEKTENSOMMER vom Nabu! Und das liegt nicht daran, dass es plötzlich wieder normal viele Insekten gäbe. Leider, leider gibt es heute etwa 75 % weniger „Biomasse“ an Insekten als vor 30, 40 Jahren. 😦 Wie können wir das ändern?

Eine Antwort lautet „Citizen Science“!

Die Beteiligung der Bevölkerung, also von ->> dir, an der Wissenschaft und damit die Grundlage für sinnvolle Hilfsmaßnahmen für Insekten. Wissenschaft schafft ja bekanntlich Wissen, unter anderem wissen wir nämlich nicht, wie viele Insekten von welcher Art es wo noch gibt. Der NABU ruft dazu auf, alle Menschen mögen 1 Stunde draußen Insekten zählen und zwar zwischen 29. Mai und 9. Juni und zwischen 2. und 11. August, diese Zeiträume werden erfasst und ausgewertet. Die Daten gibt man hier ein. Man erhält eine Kartierung der Populationen in Deutschland, die so aussieht: Ergebnistabelle.html

Ich war gestern bei schönstem Frühsommer spazieren und habe meinen eigenen Insekten-Sommeranfang erlebt! An der Havel Richtung Altstadt Spandau wachsen glücklicherweise noch viele verschiedene Blumen, die gerade in allen Farben leuchten. Und sie brummen! Darin fliegt und krabbelt einiges herum, hier seht ihr die schönsten Aufnahmen, die ich vom großen Summen machen konnte!

Und als Krönung des Tags gab es Pizza (natürlich vegan, wobei ich da zugegebenermaßen noch hinzulernen muss ^^).

Warum die Population an Krabbelviechern und möglicherweise noch stechenden oder blutsaugenden Tierchen überhaupt schützen? –>

Die Menschheit lebt nur aufgrund von Pflanzen. Auch „wenn Fleisch dein Gemüse ist“, hat sich das Tier, was du verspeist, nicht durch Photosynthese ernährt. Deshalb ist letztendlich die Energie-QUELLE immer pflanzlich. An dieser Stelle gebührt der Dank der Sonne, die aber nicht lebt, und deshalb auch keinen Dank mitbekommt.

Doch wie entstehen denn neue Pflanzen?

Klar, die wachsen und machen Samen, aber sie müssen sich genetisch vielfältig vermehren, um sich langfristig an die Umwelt anpassen zu können (da es Widrigkeiten im Leben einer Pflanze gibt, die sonst das Ende der Art bedeuten würden). Diese genetische Vielfalt geschieht durch Befruchtung zwischen genetisch verschiedenen Pflanzen. Nur dann entstehen Früchte und Samen in den nötigen Varianten! Damit Pollen und Eizelle von (feststehenden, nunmal nicht beweglichen) Pflanzen zueinander finden, braucht es? Richtig, es braucht dazu zu etwa 90 % INSEKTEN. Rest machen Wind und Wasser (und in China sogar Menschen, hab ich gehört…).

Ach ja – und weil ich so viele Brummerchen fotografiert habe, bin ich selbst noch nicht zum Stillsitzen und Zählen gekommen, hahahaha! Morgen dann!

Gute Nachrichten

Die Elektrobrummis kommen! – schrieb die Wirtschaftswoche Anfang Januar und heute lesen wir, dass bei Darmstadtauf der A5 ein Pilotprojekt gestartet hat, bei dem LKWs im Fahren ihre Elektrobatterie aufladen können. Wie Züge mit Oberleitung. Die E-Brummis sehen fast genauso aus, wie die alten LKWs, die Autobahn wirkt seltsam wie eine Mélange aus Schiene und Straße.

Hessen testet, wie viel Energie sich so aufladen lässt, wie weit die Lieferfahrzeuge damit kommen, bei welcher Last und so weiter. Das ist nämlich vorher gar nicht genau einschätzbar. Find ich super, das auszuprobieren, statt es nur rechnerisch zu ermitteln zu suchen. Sonst würde es möglicherweise vorher schon abgebrochen aus irgendwelchen Befürchtungen heraus. Hier wird das Projekt vorgestellt:
https://mobil.hessen.de/ELISA

Lob dem Grün! – – – Kampf den Bäumen!?

Berlin: Eine der grünsten Metropolen Europas! Die Senatsverwaltung jubiliert, Berlin „genießt […] wegen seines vielfältigen Stadtgrüns nationales und internationales Ansehen und erfreut sich gerade dadurch auch einer hohen Lebensqualität. Kaum eine andere Großstadt hat so viele Grünflächen aufzuweisen„. Grünes Berlin = lebenswertes Berlin.

Warum werden dann massive Abholzungen direkt vor den Türen der Anwohner vorgenommen – ohne sie zu fragen? Ungeniert während der Schonzeit? Und hier auch ohne, dass sie irgendwie krank gewesen wären! Berlin nimmt sich nicht die Zeit, sie zu pflegen!! rbb24.de/…immer-weniger-strassenbaeume-in-berlin

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Ankunft in Berlin.

Ich bin wieder in meiner alten Heimat!

Wooohh….naja.

Ich mag’s hier gar nicht so dolle. Berlin bedeutet zunächst mal lange Wege! Klar gibt es hier alles und noch viel mehr! Meeehr als in Jena, aber eben manchmal nur mehr vom selben: Da wäre der ständige Verkehr plus der ganze Lärm, die Dönerläden, Handy(-reparatur-Elektronik-Gedöns)-Läden, Cafés, Kaffees, Coffees, Kneipen und Nagelstudios…

Nicht überall ist das so langweilig und eintönig: Heute in Kreuzberg war es erfrischend anders! 3 Second-Hand-Läden habe ich mit einer Freundin besucht, ungefähr alle 100m ein vegan-vegetarisches Etablissement, gutes Graffiti, alter Baubestand (teils-)renoviert und eine ganze Menge Stimmung in der Luft!

Es hat zwar den ganzen Nachmittag geregnet, aber gestört hat es beim Probieren, Schnabulieren und Schauen nicht wirklich. Also jaa, ich geb es zu, ein bisschen Spaß macht Berlin schon 🙂

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Müll-weg – oder etwa nicht?

Wie berichtet, hatte ich einen Müll weg!-Ruf mit der Müll-Weg-App abgesetzt. Nun bin ich 1 Woche später an dieselbe Stelle geradelt und habe das überprüft…

Was mich erwartet, ist ein Bild, schlimmer als in der Woche zuvor

Der Schaumstoff scheint in noch viel mehr kleine Teile zerfetzt zu sein, die verschmutzte Fläche ist genauso groß, aber jetzt liegen dort auch noch hunderte zu Stückchen zerfetzte folierte Wahlplakate und Plastiktüten!

Woher kommen sie? Warum ist der Schaumstoff nun kleinteiliger anstatt weg? …

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Augenblick, bitte! Nr. 10. Oder Müll-weg-App die Zweite :D

Der Tatort am Sonntag! Sonnenschein. Eine riesige Wiese am Fluss. Spielende Hunde. Doch der Schein trügt…

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