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Müll! Was ist denn das für ein Thema..?

Eines, das uns ständig umgibt! Guckt man sich bei einem Spaziergang im Grünen um, liegen da Verpackungen! Geht man die Straße hinunter, liegt Müll herum, und an den Seen, Flüssen und Stränden dieser Erde werden immer mehr und mehr Abfälle angespült…

Der überwiegende Teil an Dingen, die wir Menschen herstellen und kaufen, ist leider immer noch von Plastik umhüllt oder mit Kunststoff gefüllt: Verbindungen, die sich nicht einfach auflösen. Sie enthalten toxische Substanzen, die in unser Wasser, unsere Nahrung, schließlich unseren Körper gelangen, und uns und andere Lebewesen mal langsam, mal schneller, vergiften.*

Doch wir können auch anders. Mit einigen Kniffs und Gewohnheiten sind ruck-zuck 80 % des eigenen Mülls Vergangenheit! Am Wichtigsten ist, sich bewusst zu werden, WO der Müll anfällt, WIE man ihn vermeidet, WAS man statt Wegwerfen von Dingen tun kann. Damit wir nicht irgendwann in der Welt von WALLE leben müssen (ohne den süßen Roboter versteht sich).

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Seit einigen Jahren beschäftigt mich schon, was eigentlich aus all den 1000 weggeworfenen Verpackungen aus jedem einzelnen Haushalt wird, was davon für uns giftig ist, und welcher Anteil unrecycelt verbrannt wird. Hier in Westeuropa wissen die meisten Menschen inzwischen von den riesigen Inseln aus kleinteiligem Müll in den Ozeanen, die inzwischen Größen von Staaten wie Texas erreicht haben! Doch wie kommt all der Müll ins Meer? Und wieso kann man nicht mehr „normal“ leben, ohne irgendwem zu schaden?

Antworten sucht dieser Blog und nimmt dabei seinen Anfang im Kleinen, Privaten, um dann auf’s Große, Ganze zu sprechen zu kommen. Denn aus den Handlungen sowie der Einstellung einzelner setzt sich das gesamte Problem zusammen. Das bedeutet, dass jeder etwas tun kann, und jeder Schritt in die richtige Richtung zählt!

Ressourcen schonen durch Foodsharing: Infostand Campus FSU Jena. Foto ©B. Bajohr

Ich bin überzeugt: Auch moderne Länder können Wege finden, fast völlig auf Müll zu verzichten! (Nicht einbezogen Abfallstoffe aus dem Baugewerbe/ Abbau von Rohstoffen. Da kenne ich mich (noch) nicht aus. Mit Zeit und etwas mehr Engagement, als es bisher der Wirtschaft in ihre Pläne passt, können wir jede Menge Alternativen finden. Nicht von heute auf morgen, aber Schritt für Schritt, wie es bei jedem lange gewachsenen systematischen Problem nötig ist. Wir Menschen brauchen dazu aber ein Bewusstsein für drängende Umweltprobleme wie Klimaerwärmung, Artensterben** und das Müll- bzw. Plastikproblem.

Sonst reichen die Anstrengungen einer kleinen, engagierten Menschenmenge nicht aus, um uns vor Katastrophen zu bewahren, die Millionen Menschen das Leben oder die Gesundheit kosten können. Wir sind unter anderem in der sechsten Phase eines Massensterbens, das unterschätzt und medial ungenügend beleuchtet ist. Ob wir uns dessen bewusst sind oder nicht, erreichen wird uns ein solches umfassendes Sterben alle, wenn wir nicht schnellstens am Ruder kurbeln.

Manche der Folgen eines rücksichtslosen Umgangs mit unseren Ressourcen und Naturschätzen können nicht mehr umgekehrt werden. Doch was wir noch alles tun können, dürfen wir in unseren schnellen, oft luxuriösen Lebensstilen nicht vergessen!

Wir haben nur eine Welt und behandeln sie als hätten wir noch 20. Daher will dieser Blog bei mir und dir persönlich ansetzen und mit anderen zusammen eine lebenswerte Welt schaffen. Nehmt weiter wahr, was auf der Erde los ist, und reagiert darauf! Nichtstun bringt auch nichts – aber jedes Bisschen hilft. 🙂

Sophie

12/18

Weitere Medienprojekte von mir sind zu finden auf der Seite Sophie at home

*Beispielsweise wird von Weichmachern der Hormonhaushalt gestört) *swr.de: Plastikverpackungen – dick durch Weichmacher
**“life on Earth continues to slide into the dustbin“                                                                                                                                         Zitat aus: https://www.theguardian.com/environment/radical-conservation/2018/jun/28/scientists-call-for-a-paris-style-agreement-to-save-life-on-earth
***https://www.spektrum.de/kolumne/das-sechste-massenaussterben-laeuft-kann-aber-beendet-werden/1352310

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