Am Anfang…

Ein frohes neues Jahr wünsch‘ ich euch allen!

Was habt ihr euch vorgenommen? Ich hole erst einmal nach, was ich schon lange schreiben will.

Ich bin Aufheber:

Seitdem ich Bekanntschaft mit Stephan, (Petition Zigarettenpfand!) dem Initiator der freiwilligen Saubermenschen „Die Aufheber“ gemacht habe, ist es mir zur Gewohnheit geworden, täglich 3 Stück Müll aufzuheben. Manchmal mehr. Besonders an Gewässerrändern und Parks hebe ich auf, sowie an Orten, wo viele Vögel leben. Möglichst gehe ich gleich mit einer alten Tüte spazieren, damit ich den Kram nicht in der Hand behalten muss. Oftmals finde ich die Tüte leider eh auf meinem Weg herumliegen.

Durch die Säuberung bewirken Aufheber einiges:

  1. Passanten werden aufmerksam: vielleicht machen sie sich Gedanken, wie viel Müll herumliegt und ob sie selber manchmal etwas hinwerfen. Oder sie werden sogar animiert, es nachzumachen.
  2. Es bleibt länger sauber, weil nachgewiesen ist, dass Müll oder Zerstörung mehr Müll und Zerstörung anziehen.
  3. Die Vögel und der ein oder andere Igel und Fuchs fressen den Müll nicht aus Versehen. Am Meer ist genau das zwar VIEL häufiger der Fall, (weil Plastik den Geruch von Algen annimmt und somit nach Nahrung riecht,) aber auch ohne Meerwasser wird Müll verwechselt oder in Nester eingebaut. (Dies verschlechtert dann leider deren natürliche Drainage.)

Also macht doch auch mit! Einfach zur Gruppe hinzustoßen, sich von den Fotos, Geschichten und Infos der anderen inspirieren lassen und zusammen die eigene Umwelt verschönern 🙂 Mit Aufheben hört mein Engagement und das vieler Aufheber oder Gleichgesinnter aber nicht auf. Petitionen, Demonstrationen und direkter Kontakt zu Politik sind weitere Mittel, die wir sooft wie möglich nutzen.

Und als nächstes werde ich Kehrenbürger 🙂

Die BSR, also die Berliner Stadtreinigung, bietet ein Kehrset aus Zange, Handschuhen und Müllsäcken an, wenn man sich ehrenamtlich zur Reinigung eines Stücks von Berlin einträgt. Dazu haben sie eine öffentliche Datenbank und Interessierte können sich dazuschreiben. Ich werde berichten!

Was ich zuletzt gesäubert habe, zwischen den Jahren:

Havel(kanal)ufer, vorher.
Die häufigsten Funde: Verfrühte Knaller, Zigaretten(packungen), -filter, Kronkorken, Taschentücher (ich hatte vorsorglich Gummihandschuhe an…) und Süßwaren-/Bonbonfolien.
~2 kg Müll habe ich an der vermüllten Bank an der Havel eingesammelt 😦 Den Beutel hatte ich zu einer Stechbambus-Beschnitt-Aktion benutzt und er war danach sehr durchlöchert gewesen.

Ich hoffe, das animiert euch auch ein bisschen! Alle, die schon immer mal ihren Müll trennen, unverpackt Einkaufen gehen oder vegan Essen probieren wollten (zwinker), jetzt ist der beste Zeitpunkt! Mit dem Elan zum neuen Jahr können wir neue Gewohnheiten schaffen und Ungeliebtes hinter uns lassen.

Denn jedem Anfang wohnt ein Zauber inne (bemerkte schon Herr Herrmann Hesse).

Hier noch ein fröhliches Neujahrsschaf vom Vierfelderhof Berlin. Seht ihr, wie es lacht?! xD

2 Kommentare zu „Am Anfang…

  1. Frohes, gesundes und sauberes neues Jahr dir und allen Lesern hier 😀

    Erstmal großes Lob für deinen ständigen Einsatz, unsere Umwelt sauber zu halten und zu schützen sowie dein Engagement, auch andere dazu zu animieren, dies ebenfalls zu tun! (bei mir hat das schon funktioniert^^)

    Mein Vorsätze? Hmm, sowas habe ich meist gar nicht konkret. Aber ich will auch weiter den Weg gehen, für mich selbst sowie natürlich auch andere zu informieren und inspirieren, schonender mit unserem Planeten umzugehen: Weniger Unnützes konsumieren, weniger Müll produzieren (und den doch anfallenden Müll besser zu entsorgen), auf tierische Produkte zu verzichten usw.
    Achja, natürlich hier weiter regelmäßig lesen und weitere Inspirationen entdecken 😉

  2. Gestern:
    Mutter (um die 60 Jahre alt) und Tochter (um die 30) an der Bushaltestelle. Mutter hob noch eben schnell, ehe der Bus fuhr, Feuerwerkspackungen vom Bürgersteig auf und tat sie in den Papierkorb. Tochter trat ungeduldig von einem Bein aufs andere und schüttelte heftig gestikulierend, bis sie abfuhren, unwillig mit dem Kopf. Was sie dabei sagte, habe ich nicht gehört, aber alle anderen Wartenden. Auf deren Gesichtern erschien Empörung über diese Strafpredigt.

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