Immer zu wenig

Liebe Leser,

eine Weile war es wieder still auf dem Blog, dabei hatte ich gerade dieses schöne Format der Gegenüberstellung gefunden: links eine bedenkliche Tatsache – gegenüber einem Lösungsansatz, einem Weg, den man gehen kann, um das Problem oder ein ähnliches in den Griff zu bekommen. Der Stoff ist mir nicht ausgegangen,

ich habe noch so einiges auf meiner Ideenliste. Es ist stattdessen viel zu viel, was alles passiert! Die Greta Thunberg-Bewegung, Diskussions-Analysen zum neuen EU-Müllgesetz, weitere Apps, politische Fehlentscheidungen beim Tempolimit, diese verdammt gestrige Politik von realitätsfernen Weiter-So-Parteien… Ich weiß nicht, wo anfangen und wo aufhören.

Der Klimawandel macht mir gerade die meisten Sorgen. ich habe einen Online-Kurs belegt, um zu lernen, was ich dagegen tun kann – dennoch fühlt es sich ständig an, als wäre alles zu wenig: das eigene Engagement, die klimaschützenden Veränderungen, der Einfluss, den man auf die riesige Bedrohung hat.

Hier ein Screenshot eines kostenlosen Online-Studienkurses, der ganz gut einfängt, was ich empfinde:

Kurs: Climate Action auf edX.com ©“Climate Action: Solutions for a changing planet“

Diese Rechnung zeigt, wie kurz die Menschheit nur noch CO2 in der jetzigen Höhe in die Luft emittieren kann, bis 2 Grad Erwärmung eintreten. Die Industrie wächst aber weltweit, also sind es sehr viel weniger als 24 Jahre.

Was passiert bei 2 Grad Erwärmung?

Hinweis: Meine Ausdrucksweise ist so genau, wie es mir möglich ist: (doch ich bin kein Meteorologe, also nagelt mich nicht auf Definitionen von verwendeten Worten fest) Bei 2 Grad sind die Folgen der Erwärmung in einer Größenordnung, die wir vermutlich gerade noch vorhersehen und kontrollieren können. Vermutlich heißt zu 2/3. Also die Wissenschaft geht von 66,6 % Wahrscheinlichkeit aus, dass die Menschheit die tiefgreifenden Änderungen auf der Erde bei 2 Grad mehr, überlebt, und eben vermutlich mit Maßnahmen die größten Opfer vermeiden kann.

Darüber werden Folgen nicht mehr kontrollierbar -> der Meeresspiegel steigt etwa unvorhersehbar hoch, die Meere werden säurehaltig, das Klima in seinen verschiedenen Zonen lebensfeindlich, die „Katastrophen“ genannten Ereignisse wie Stürme, Tsunamis, Dürre, Monsunregen, Hagel, Schnee… werden unvorhersehbar stark und oft sein.

Was tun wir nun dagegen? Unsere persönliche Lebensweise verbessern und:

Wir müssen darüber reden!

Mehr mit den Mitmenschen statt nur über Schminke, Sport, Kinder oder Arbeit AUCH über Klimawandel sprechen! Denn: Spricht man nicht davon, ist es nicht wichtig, ist es nicht wichtig, tut man nichts dagegen!
Auch in der Politik muss der Klimaschutz priorisiert werden, indem die BEVÖLKERUNG immer wieder Forderungen stellt, in Diskussion geht, protestiert und, zum Beispiel wie die junge Generation, einfach mal freitags die Schule bestreikt. Auf Arbeit kann man auch den Mund aufmachen bei klimaschädlichen Vorhaben!

Bitte helft mit! Damit es nicht immer zu wenig bleibt… Jedes bisschen hilft!

Was denkst du darüber?

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

This site uses Akismet to reduce spam. Learn how your comment data is processed.