Augenblick, bitte! Die Dritte.

Täglicher Blick auf die Entwicklungen beim Thema Müll. Jeweils eine kritische und eine erfreuliche Nachricht zum Schmökern, Aufregen, Kommentieren, Lachen.
Öle und Fette im Abwasser verursachen durchaus erstaunlich widerliche Dauerprobleme:

Wie diese Doku von „Galileo“ bildstark beweist. In England ist das, wie viele wissen, ein noch viel schwierigeres Kapitel, denn hier sind die Kanäle viel enger und älter als in Deutschland. Doch kannten Sie schon den im Londoner Museum ausgestellten Fatberg? Er ist ein Überbleibsel des größten bisher gefundenen… naja, Fettbergs* der Kanalisation! Die Live-Cam einfach alle paar Wochen checken und ihm beim Zerfall zusehen…
Die Informationsgrube Internet macht uns das Recherchieren und Gewohnheiten verbessern leicht! ❤

Wie wir Fette entsorgen, wissen wir nun. Genial ist dafür dieser Quiz-artige CO2-Rechner!Eigene Schwachstellen analysieren war noch nie so einfach. So macht Weltretten Spaß, das motiviert so richtig zum Downsizen des eigenen Klima-Fußabdrucks:

https://www.ressourcen-rechner.de/

*Danke Wikipedia! Fettberg (englisch fatberg in Anlehnung an iceberg, dt. Eisberg) ist eine in England geprägte Bezeichnung für große Klumpen von Fett, Damenbinden, Feuchttüchern und ähnlichen Gegenständen in Abwassersystemen, die nicht wie Toilettenpapier zerfallen.[1] Die fettigen Bestandteile dieser Masse werden als FOGs bezeichnet, kurz für fats, oils and greases (Fette, Öle und Schmiere).[2]

Die Moral von der Geschicht‘? Entsorgen von Speiseöl ab einer Menge über ein paar Esslöffel in Behälter gießen und im Restmüll entsorgen, Fett nach dem Aushärten mit Zeitungspapier weggewischt ebenfalls dort hin – wie es die Dame von der Stadtreinigung vormacht.

4 Kommentare zu „Augenblick, bitte! Die Dritte.

    1. Ja, ich habe die Liveaufnahme 3 Tage versetzt angesehen und minimale Unterschiede bemerkt. Ich fand die Idee, das Problem so auszustellen, gut Aber Liveaufnahmen sind bei dem langsamen Zersetzungsprozess völlig sinnlos, was ich auch witzig finde!

  1. Danke für die informativen und nützlichen Beiträge 😊
    Eine zusätzliche Zeitraffer-Version des Videos wäre sicher mal interessant, aber so würde natürlich das Problem nicht richtig wahrgenommen werden.
    Als live cam ist es somit auf der inhaltlichen, fachlichen Perspektive sehr beunruhigend, videotechnisch dafür beruhigend^^

    1. Um die „richtige“ Wahrnehmung kämpfte schon 1982 ein Kunstwerk aus 5 kg Butter von Joseph Beuys, das sich „Fettecken“ nannte, Es gab 4 Jahre später, nach dem Tod des Künstlers, einen Skandal um sie, als ein Hausmeister dort in der Düsseldorfer Akademie endlich saubermachte und die Butter beseitigte. Der ökologische Aspekt ist neben den sozialen und historischen Assoziationen, die man angesichts der Veränderungen dieser Plastik haben konnte, sicher unterschätzt worden. Jetzt kann er in dem Video (fast) voll zur Geltung kommen.

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